très francaise

Freitag, 06.03.2015

Salut ladies and gentleman,

 

das Wohnen und Leben mitten in Paris wird wohl mein Leben begleiten. Es fühlt sich sehr heimisch an. Ich gehe die Straßen zwischen den großartigen Architekturen entlang, fahre mit der Metro oder RER von A nach B, jeden Tag Musiker oder Bettler, die mich anfangs so erstaunt haben.

Ich sitze hier im siebten Stock, das Fenster ist auf, ich schaue regelrecht in den sonnenstrahlenden Himmel und sehe ein Stück vom Panthéon. Manchmal höre ich motorengeräusche von Rollern oder Autos, doch die Gemütlichkeit und Ruhe überwiegt. Zwei Minuten später. Ich stehe vor dem Haus und habe das Gefühl, ich bin in einer anderen Welt. Der Geräuschpegel ist laut. Viele Menschen laufen entlang der Straße, Touris knipsen Fotos und übersehen mich dabei. 

Paris hat mich. Ich bin wieder angekommen. Ich arbeite sehr gerne bei meiner französischen Familie. Ich höre und lerne viel französisch, deutsch gibt es kaum noch. Mittlerweile fühle ich mich wohl, von der französischen Sprache gefangen zu sein. Doch im Kindergarten kommt Heimat auf. Es ist super schön, die Fortschritte der kleinen Mäuse zu sehen. Das Wetter wird immer besser. Jeden Tag gehen wir in den Park, piqueniquen dort und genießen die (eigentlich versmogte) Luft!

Die Tage sind lang. Teilweise wird bis zu 20 Stunden am Tag gearbeitet und das laugt aus. Aber es macht auch Spaß. Und das Feiern bleibt nicht aus, was für einen schönen Ausgleich sorgt. Der Christopher Street Day, mein Geburtstag, die WM und jedes einzelne Spiel Deutschlands - es hat Spaß gemacht und war anders, als in Deutschland.

Aufgrund negativer Ausschreitungen in den letzten Jahren, hat Paris sich gegen Public Viewing entschieden. Schade, aber kein Grund zur Sorge. Denn es gibt viele Bars die einladen. Danke Deutschland, für die tolle WM. Und danke Jenny, dass wir das Finale zusammen erleben durften. Auch wenn es in Berlin vielleicht anders gewesen wäre und näher am Geschehen dran. Das bleibt in Erinnerung. An dieser Stelle halten wir nochmal fest, dass Jenny ihren Rückflug verpasst hat. Woran lag das? Am Alkohol in der Nacht zuvor? Ich weiß es nicht.. 

Die letzten Tage stehen an. Lisa ist hier und macht wochenlang Urlaub, lenkt sich vom Unistress zuvor ab. Wir holen die Kids jeden Tag zusammen vom Kindergarten ab. Chillen danach im park, nachde wir die Einkaufstüten im Supermarkt mit Süßkram gefüllt haben. Das Wetter ist super und die Kinder bescheren uns schöne Zeiten. Es ist super warm. Durch den Regen etwas schwül und Bewegungen muss man vermeiden. In den Park ohne eincremen? Das mache ich nie wieder. Sonnenbrände können sehr schmerzhaft sein, Apotheker umso süßer.

Ich liebe Paris! Diese Lautstärke auf den Straßen, die Ruhe über den Dächern von Paris. Die Ruhe nachts in der Wohnung, das Partyleben rund um Paris. Das Multikulti-Leben kann anstrengend sein, aber viele Kulturen auf einem beengten Fleck sind auch sehr interessant. Ich bin trotzdem froh, wieder nach Deutschland zu fahren. Wenn es Zeit ist zu gehen und man ein Kapitel des Buches schließen sollte, ist es an der Zeit, anzufangen, ein neues zu schreiben.

Ich habe aber im Gefühl, liebstes Paris, liebe Heimat, dass das noch nicht alles war. Ohja, wir sehen uns wieder. Und zwar in nicht all zu langer Zeit.

 

In Liebe 

Léna

C'est pasti! Encore une fois

Donnerstag, 01.05.2014

Am 3.04.14 in Hannover angekommen und eine Bronchitis im Gepäck gehabt und in drei Wochen soll es nach Paris gehen. Also, Studienpause einlegen, Unikram regeln, Zimmer loswerden, Möbel irgendwo unterkriegen, die letzten Arbeitstage in Deutschland absolvieren, Wäsche waschen und packen. All' das wurde erledigt und die Fahrt gebucht.

Am 25.04. losgedüst und im Gepäck eine Ladung Aufregung, aber auch Vorfreude auf alte neue Zeiten. Mein Chambre gefällt mir sehr gut, trotzdem musste ich einen kleinen Schock überleben, nachdem ich die Toilette gesehen habe, denn was mir nicht mehr bewusst war, dass es hier noch die toilettes turques gibt! Aber, auch daran kann man sich gewöhnen. Das Zimmer ist direkt am Panthéon, in dem Haus, indem Anika wohnte, und der Ausblick über Paris macht alles wett. 

Immer wieder vergleiche ich diese Anreise mit der vom ersten Mal von vor über drei Jahren und realisiere, wie viel sich in dieser Zeit geändert hat. Nun arbeite ich für eine rein französische Familie und muss mich micht mit deutsch, englisch und spanisch über Wasser halten. Eine Sprache (zwar nicht perfekt) zu beherrschen erleichtert so einiges. Da in der Kinder-Ecole Not am Mann ist, habe ich früher angefangen zu arbeiten und konnte mich so in die Nachmittagsschicht einarbeiten und die Kinder kennenlernen. Ohja, Nachmittagsschicht heißt, bis auf zwei Vormittage, ausschlafen! Und den Schlaf benötige ich nach den letzten Wochen extrem, wie ich merke!

Direkt in der ersten Woche, genau heute, habe ich eine Babysitter-Famille kennengelernt, bei der ich nach der Ecole arbeiten und mich um die Kinder kümmern werde. Dabei handelt es sich um Jojo und Alice, bei denen Lisa gearbeitet hat und immer Mal wieder zu Besuch ist. Die Familie ist super lieb und nett und einfach unbeschreiblich zuvorkommend, jung und locker drauf. Ich liebe sie jetzt schon und freue mich auf die nächste Zeit! 

Because I'm HAPPYYYY! Ohja, das bin ich nach den ersten Tagen auf jeden Fall. Wenn das Wetter jetzt noch besser wird (durchgehend Regen), dann kann der Sommer los gehen. Morgen einen Tag arbeiten und dann ist Wochenende. Das heißt, Yass-Time und ordentlich feiern am GB!

Bisous, Léni de Paris

Bevor alles begann...

Donnerstag, 01.05.2014

Bonjour mes amis,

 bevor wir zu einer suuuuper Neuigkeit kommen, kommen wir dazu, wie es zustande kam.

Am 18.03.2014 begann die Reise mit dem Nachtzug. Voller Vorfreude und geladen mit Emotionen, haben Lisa und Jenny mich am Gare de l'Est empfangen! Alle total aufgeregt erstmal ins Café gesetzt und einen Crème geschlürft. Mit der Métro danach ab nach Aubervilliers in unsere maison im Ghetto! Wir, die einzigen Weißen im Viertel, haben alle Blicke auf uns gezogen!  Typisch deutsch bei Lidl eingekauft, am Sacre Coeur Dino, einen seeeehr talentierten Maler und Freund von Faouzi, kennengelernt und abends ab ins Clair de Lune, unsere Nussbar. Abend total genossen und zu Hause ausgiebig ausklingen lassen; dazu gehört natürlich auch ausschlafen am nächsten Tag. Pre-Drinking bei Yassi, ab in den Mix Club. Einen anderen Abend mal wieder im Corco verbracht oder auch bei Chatelet im Cafe Oz mit l'amour!

Anika kam ein Wochenende mit ihrem Freund vorbei und wir haben ein Bisschen Tourikram wie Tour Eiffel, Louvre und Panthéon gemacht. MERKE: Ich war das erste Mal am Place du Panthéon (numéro 1; wichtig für den späteren Verlauf). Nach dekadentem Einkauf, dekadent bei Lisas Familie (ebenfalls wichtig) in der Wohnung nähe des Gare de l'Est gekocht und gemampft. Lustiger Abend und Anika hat ihr Sportprogramm noch erfüllt, indem sie öfters zum Späti gegangen ist, um Wein-Nachschub zu besorgen!  

Mit Zwischenfällen wie une coupeur d'eau oder anderen Geschichten, haben wir es öfter Mal in die Ajefa geschafft und viele viele Kinder von damals gesehen! Erfahren, dass eine Praktikumsstelle frei wird, da jemand abspringt! Überlegungen folgten und Pläne wurden geschmiedet.. Zwischendurch noch die liebe Svenja getroffen, die mittlerweile in Rennes wohnt und weiter studiert und lecker Pizza gegessen am Canal. Danach wurde beim Bachelor-le géntleman celibataire geschmachtet. 

Neben dem ganzen Gefeier beim Karaoke oder in Montmartre waren wir ab und zu mit Lisa einen Café trinken und wir haben die kleine Alice kennengelernt von ihrer Babysitting-famille. Zuckersüßes fille und sehr viel am lachen! Auch die Taxifahrer wurden oft von uns unterhalten. Sie mussten sich Sachen anhören wie beispielsweise "Normalement 10€" und ganz viel parisienne, wobei ich wahrscheinlich nicht mal französisch gesprochen habe!  Aubervilliers ist zu unserem zu Hause geworden und wir haben einen super gentillen "Galette-Laden" entdeckt, Jenny hat quasi einen neuen und heißen Verehrer, haha!

Insgesamt wurde viel geschlafen, viel getrunken, viel im Clair de Lune gechillt und gefeiert! Auch zwei Wochen gingen viel zu schnell vorbei und schon hieß es, auf nach Deutschland...

...doch für mich hieß es gleichzeitg: Nur um die Sachen zu packen!

DENN: Ich habe mich kurzfristig und ganz spontan entschieden, dass ich das Praktikum bei der Ajefa für drei Monate antreten werde! Ich bin aufgeregt und muss mich um viele Sachen kümmern, so, on y va; es bleibt kaum noch Zeit!

Bisous, Léni

Vacance avec ma coeur-soeur

Sonntag, 02.02.2014

Ihr Lieben,

es ist knapp ein Jahr her als Jenny und ich die Reise nach Paris auf uns genommen haben und ich versuche mich nun zurück zu erinnern, wie alles begann...

Ich habe mich mit dem Nachtzug auf den Weg gemacht und Jenny am Gare du Nord empfangen, als sie mit dem Flieger ankam. Zuerst einmal Sektchen aufgemacht und uns riiiiiesig gefreut, dass wir uns endlich wieder sehen! Es vergeht viel zu viel Zeit zwischen unseren Treffen, dennoch ist es um so schöner, wenn wir uns wieder in den Armen halten. 

Lamine, unser bester Freund (hahaLachend), hat uns mit dem Taxi abgeholt und die Fahrt bis zu ihm nach Hause war total irreal, da wir immer noch nicht begriffen, dass wir in unserer Stadt sind. Unser zu Hause für die nächsten Tage war also Paris. Und welcher Platz ist dort am schönsten? Na klar, Montmartre. Ein Traum ging in Erfüllung. Aber erst nachdem wir ohne Fahrstuhl in der 6ème étage angekommen waren. Aber dann hieß es: Fenster auf, die Sonne ins Gesicht strahlen lassen und den Ausblick auf Sacre Coeur genießen. Jenny und ich wollten kaum raus, nicht nur, weil wir so faul und entspannt sind, neeein, sondern auch, weil der Blick auf Paris uns genügte.

Wir haben die Tage und Abende auf unseren Treppen genießen können und hatten super Wetter. Lisa war auch in Paris und so trafen wir uns zusammen mit Svenja das ein oder andere Mal und feierten schön. Der Besuch bei der Ajefa blieb natürlich nicht aus. Die Kiddies sind seeeehr groß geworden und die meisten haben uns leider vergessen, schnief. Wir haben uns dennoch sehr wohl gefühlt und hatten viel Spaß und schöne Zeiten. 

Nicht zu vergessen sind unsere Ohrwürmer "Diamonds" von Rihanna und Scream&Shout von Britney bzw. die Zeile "All eyes on us"... "We're beautiful like diamonds in the sky..." und die Performances in den Metrostationen Lachend

Da wir eine kleine Auseinandersetzung mit unserem BESTEN FREUND hatten, waren wir in einer Zwickmühle. Wir hätten gerne den Kontakt zu ihm abgebrochen, auf der anderen Seite haben wir bei ihm gewohnt und waren dementsprechend abhängig von ihm. Nichtsahnend sitzen wir auf den Treppen am Coeur und Jenny sagt: "Schau mal Lena, da ist Credo. Lass' uns mal Hallo sagen!" Es war schön, Credo wieder zu sehen nach so einer langen Zeit. Plötzlich tickte mir Jemand auf die Schulter und wir drehten uns um und siehe da.... Faouzi! Lächelnd Die zwei Chaoten hatten wir lange nicht gesehen, obwohl wir immer eine Menge Spaß hatten. Wir haben den Tag weiterhin zusammen genossen und sind Abends durch die Straßen des Viertels gezogen. Es war einer dieser Abende in meinem Leben, die ich nie nie nie vergessen werde. Wir hatten super viel Spaß, haben gelacht, getrunken, verschiedene Sprachen gesprochen und jeder konnte so sein, wie er ist. 

Als wir das Angebot bekommen haben, dass wir bei Fafa einziehen können, haben wir das sofort angenommen. Wir sind also zu unserem EX-BESTEN FREUND gefahren und er hat sogar noch unsere Koffer runter getragen. ich glaube, vier Taschen/Koffer à 100 Kilo! Als wir unten waren, es eigentlich hieß "Au revoir, auf Nimmerwiedersehen" meinte er noch: "Kommt doch wieder mit hoch." und wir fingen an zu lachen und lachten... und lachen heute noch drüber!

Die Zeit mit Faouzi zusammen zu wohnen war super lustig und schön. Tagsüber hat jeder sein Ding gemacht und Abends haben wir uns in unserer Lieblingsbar in Montmartre getroffen, gefeiert, getrunken und Nüsse gegessen. Die Senfnüsse sind unsere Lieblinge, daher haben wir uns immer Überraschungen gemacht und gesagt: "Fermez les yieux, offrez la bouche!" Lachend

Irgendwann geht auch die schönste Zeit vorüber und Deutschland hat auf uns gewartet. Nach ein Paar Schneeverspätungen, die in Paris ja üblich sind, kamen wir irgendwann zu Hause an und machten uns Gedanken, wann es das nächste Mal in unsere zweite Heimat gehen würde.

Bis dahin, liebes Paris. Wir freuen uns aufs nächste Mal.

Bises. Léna Popena

Julliet en vacances

Montag, 18.03.2013

Paris, Julliet 2012

Lange Zeit ist vergangen und ich habe mich in meiner Heimat supi eingelebt und konnte teilweise ein Bisschen Ferien genießen. Trotzdem habe ich gemerkt, einen Sommer in Paris zu verpassen ist unmöglich für mich. Deshalb also ratzifatzi nach Zug/Flug geschaut, gebucht und abgewartet.

Juli. Endlich war es soweit. Am Gare de l'Est angekommen wurde ich mit kleinen Schwierigkeiten von Änna überraschend empfangen und wir sind zur Ecole gegangen, da Jenny noch arbeiten musste. Die Freude, Jenny zu sehen und in den Armen zu halten, war magnifique! Natürlich auch meine anderen Mäuse wieder zu sehen, aber es hat mich sehr gerührt, Jennylein mit Tränen in den Augen zu sehen.

Die Kinderleinchens haben bei meiner Ankunft gerade noch den Stuhlkreis gemacht und ich habe mich zu ihnen gepflanzt. Die Kinder grinsten mich alle verlegen an und wurden total unruhig. Ich denke schon, dass mich einige noch kannten, aber mich nicht ganz zuordnen konnten. Na Hauptsache Jojo und Loulou konnten das, die hab ich nämlich am meisten vermisst. Ende im Gelände, Ruhe im Karton gingen wir erstmal nach Hause und dann machten wir Paris mit dem vélo unsicher. Das bot sich bei strahlendem Sonnenschein an, allerdings war es im Montmartre Quartier ein kleines Bisschen anstrengend und wir beschlossen zu Fuß weiter zu gehen.

Der Ausblick vom Sacre Coeur ist einfach jeden Schritt wert, wobei wir doch den l'ascenseur bevorzugen, thihi. Paris ist immer schön, aber unbeschreiblich schön im Sommer. Wenn die Gebäude hell angestrahlt werden und manch' Sehenswürdigkeit von der Sonne glänzt, dann ist es Paris. Den Abend haben wir an unserem Lieblingsplatz ausklingen lassen und herausgefunden, wie das Geschäft der Bierverkäufer läuft! Tja, das Bier, was Touris für 2 € ergattern, haben wir nun umsonst bekommen! Smileeeee.

Am nächsten Tag ging es für Jenny in die Ecole und ich habe ausgeschlafen. Aber zum Feierabend habe ich mich natürlich aus dem Bett gerappelt und habe sie abgeholt. Da sie in einer anderen Gruppe gearbeitet hat, habe ich unter anderem Kinder gesehen, auf die ich ab und zu auch aufgepasst hatte. Danach ging es auf den Tour Montparnasse. Wir wollten immer schon mal dort hoch, allerdings kam uns immer blödes Wetter dazwischen. Aber diesmal nicht, ha! Man hat eine wundervolle Aussicht, wirklich 360° Paris, seeehr hoch. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl war allerdings ein sehr mulmiges Gefühl. Aber heeeey, überlebt und Achterbahnfahrt inklusive!

Was war noch besonders? NAAA KLAAAR! Karaoke Donnerstag Abend im Corco am Grands Boulevards! Es hat super viel Spaß gemacht, das Blanche hat nicht gefehlt, wir haben gesungen und ich habe Yassi mal wieder gesehen! Super gelungener Abend! Danach noch einen Grec mitten auf den Straßen Paris' gegessen und mit anderen Leuten gechillt und gequatscht. Einen anderen Abend waren wir bei Credo verabredet, der uns zum Essen eingeladen hat. Première fois pour moi afrikanisches Essen zu essen. Bei der laaaangen Vorbereitung von Zeugs, das wir vorher noch nie gesehen hatten, haben wir mit Alí einen leckeren Weinchen schnaboliert und gewartet und gewartet und... gewartet bis alles fertig ist. Als dann alles soweit essbereit war, der Teller vollgehauen war mit Fisch, Rindfleisch, Reis, Kochbananen und komischen Dingen, die ich noch nie gesehen habe, wurde der Bauch immer voller. Ist auf jeden Fall mal eine Aktion wert, so einen afrikanischen Abend zu erleben.

Danach haben wir noch Musik gehört, gespielt und gesungen und sind irgendwann friedlich, zufrieden und mit vollgeschlagenem Bauch eingeschlafen...bonne nuit!

Am letzten Abend waren wir nochmal am Grands Boulevards feiern. Mal wieder ausgelassen, wie sonst auch. Einfach das Leben genießen und sein, wie man ist. Da es am nächsten Tag schon relativ früh hieß Au revoir, Paris. Bonjour Hanovre.“, blieb leider keine Zeit mehr zum Schlafen. Auf dem Weg nach Hause wurde noch was schnaboliert, zu Hause meine drei Sachen zusammengepackt und auf zum Gare! Ziemlich angetrunken im Zug zu meiner Sitznachbarin gesagt „Bonsoir“ anstatt „Bonjour“, verließ der Zug Paris und Jenny und ich waren wieder getrennt. Doch wir wussten, dass es nicht für lange Zeit sein wird...

Paris, du hast mir mal wieder alles gegeben. Du hast mir deine schönen Seiten gezeigt und ich konnte dich genießen. Ich weiß nicht, was es ist, aber es ist unglaublich! Ich fühle mich so lebendig und tanke Energie. Auch wenn ich nicht mehr bei dir wohne, irgendwas wird immer bleiben, was mir sagt, „du gehörst zu meinem Leben“.

Ach, Jenny? Du gehörst auch zu meinem Leben. Mehr als alles andere!♥

Leni Popeni

Famille à Paris

Samstag, 16.03.2013

Paris, Mars 2012

Lang, lang ist's her...

Aber ich kann es einfach nicht übers Herzchen bringen, Paris und mein Leben dort zu schließen. Mein letztes Wochenende habe ich mit meiner Familie in Paris verbracht. Davor die Tage habe ich den meisten Kram und mein angesammeltes Leben innerhalb der 13 Monate in Kisten und Koffern verstaut. Das Wetter war super schön und die Vorfreude, meine Familie zu Empfangen, stieg von Sekunde zu Sekunde. 

Mami, Philip und Lauri sind mit dem Auto (Combi, hihi) gefahren. Angekommen, wurde das Auto direkt im Parkhaus geparkt. In Paris mit dem Auto fahren?- Nein!Cool Gestärkt mit einem kleinen Snack, hatte ich den ersten Tag ein wenig Sightseeing geplant. Schließlich sollten die kleinen Mäuse nicht nur die nächtlichen, angetrunkenen Momente mit nach Deutschland nehmen, sondern auch mal was von Paris gesehen haben müssen.

Gestärkt nach einem Mittagessen und einem kleinen Besuch in der Ecole gingen wir zum Notre Dame, danach weiter zum Louvre. Da supi Wetter war und die anderen schlapp gemacht haben, entschlossen wir uns, direkt zum Sacre Coeur zu marschieren. Das sollte wohl jedem gefallen, dachte ich mir...

Und so war es auch. Bei strahlendem Sonnenschein hörten wir uns die gemütliche Musik an, sahen uns die Fußballtricks von Iya, Abou und Dive an und tranken gemütlich ein Heineken nach dem anderen. Als es Abends kälter wurde sind Laura und ich schnell nach Hause gefahren und haben Jacken und Pullover für alle besorgt. Vollbepackt mit sämtlichem Kram also wieder auf zum wohl schönsten uns gemütlichsten Platz Paris'.

Wir hatten einen trés jolie Abend, auch mit Jenny und 'ner Freundin, und haben noch viele Leute kennengelernt. Der Alkohol floss und Laura konnte plötzlich alle Sprachen sprechen. Um Mitternacht hieß es dann "Bon Anniversaire, Laura!" Auf dem Weg nach Hause ist Philip der Hunger überkommen und er ist früher aus der Metro ausgestiegen. Klar, warum auch nicht mal alleine mitten in Paris rumlaufen.. is' klar! Letztendlich hatten wir uns alle vor dem Hotel versammelt. Tja, wirklich alle. Denn wir hatten alle Leute vom Sacre Coeur im Schlepptau. Die wieder los zu werden war ein wenig schwierig, aber ich hab mich aus dem Staub gemacht. Mein Abend war noch lange nicht zu Ende. Anscheinend hatten wir eine kleine Auseinandersetzung, was den Nachbarn gar nicht gefiel. Die haben einen Eimer Wasser aus dem Fenster geworfen.. unfassbar...lustig! Lachend

Am nächsten Tag. Tja. Wachgeworden und gedacht: Können wir uns draußen überhaupt noch blicken lassen? Also, Sonnenbrillen aufgesetzt und weiter ging es! Gemütlich schlenderten wir bei Nieselregen zum und am Eiffelturm lang und erzählten uns Geschichten und früher.. Philip seine Jugendsünden, die noch keiner kannte! Zwinkernd Im Anschluss fuhren wir zu La Defense, da ich gerne im Vapiano essen gehen wollte. Jenny und Alexia kamen auch hinzu und wir haben uns zusammen amüsiert und den Bauch vollgeschlagen. Auf französisch zu bestellen, was man gerne haben möchte und was nicht, war doch ein wenig kompliziert... Da es immer noch nieselte, dachten wir, wir könnten den Geburtstag meiner Mama nicht so gemütlich reinfeiern. Allerdings haben wir am Sacre Coeur einige Leute vom Vorabend getroffen und setzten uns in eine Seitengasse in Montmartre. Diesmal hörten wir keine Musik, sondern Philip spielte selber auf der Gitarre. Auf den Bildern sieht es sehr professionell aus. Auch dann hieß es um 00:00 Uhr "Bon Anniversaire, Maman". Wir ließen den Abend gemütlich ausklingen und hatten eine Menge Spaß.

Am nächsten Tag war Sonntag. Der Tag der Abreise. Da ich noch in Feierlaune war, war es für mich nicht so schlimm wie gedacht. Ich hab' meine restlichen Sachen gepackt, die Mama noch nicht gepackt hatte und schleppten alles ins Auto. Vollgepackt war es und hinten war nicht genug Platz um gemütlich zu schlafen. Aber immerhin war alles drin. Ich verabschiedete mich von meiner Besten, was wohl der traurigste Moment für uns war. Diesen Tag wollten und konnten wir uns nie ausmalen und plötzlich stand er vor uns. Tränen flossen, dennoch war es für mich ein Gefühl der Erleichterung endlich wieder nach Deutschland zu gehen. Wir verabschiedeten uns noch von einigen, die wir am Wochenende kennengelernt hatten, die halfen, die Sachen ins Auto zu schleppen.

Alles in allem war es ein super schönes Wochenende. Noch heute reden wir davon und möchten es nicht missen. Genau vor einem Jahr war es so weit.  Seit einem Jahr bin ich nun in Deutschland.

Ich habe bis jetzt (und ich denke, dass wird auch so bleiben), nicht bereut, diesen Schritt zu wagen. Ich hatte in Paris nicht nur tolle Momente, sondern auch viele Momente, die mit Heimweh verbunden waren. Oft habe ich überlegt alles stehen und liegen zu lassen. Vieles gestaltete sich schwierig für mich, aber dennoch habe ich alles gemeistert. Ich nehme viel für mich und mein weiteres Leben mit. Nichts werde ich vermissen und verdrängen. Und ich habe noch was mitgenommen: Eine neue, zweite Heimat. Paris ♥

 

In Liebe,

Lena Popena. Ville actuelle: Hanovre.

les derniers jours

Montag, 26.03.2012

Halli hallo,

der letzte Monat wurde in Paris nochmal ordentlich genutzt, um ein Bisschen Sightseeing zu machen und die Zeit mit Jenny zu verbringen. Oft saßen wir einfach nur in unserer kleinen Wohnung, manchmal zog es uns aber auch nach draußen. Wir wollten uns den Bois de Vincennes anschauen, allerdings haben wir dann erst gemerkt, wie groß der Park ist und deshalb haben wir nur einen kleinen Teil gesehen. Aber wie die kleinen Kids hab' ich mir Hello Kitty Postkarten gekauft und wir liefen mit einem Barbapapa und Hello Kitty Luftballon durch Paris! Lächelnd Dann waren wir noch in einem Aquarium, wo es aber leider keine Seepferdchen gab...

Eine andere Aktion die wir unbedingt noch vor meiner Abreise machen wollten, war das Singen beim Karaoke im Corcorans. Davor waren wir noch in einer Spielehalle Kegeln und sämtliche andere Spiele spielen. Danach ging es aber los. Ich glaube, wenn wir Yass nicht gehabt hätten, der uns die Lieder ausgewählt hat und wir überraschend singen mussten, hätten wir uns nicht getraut. Nachdem wir nach Wonderwall voll in Fahrt gekommen sind, haben wir noch It's raining men und andere Lieder seeeehr laut mitgeschrien'. Es war ein soo super lustiger Abend mit super lustigen Videos, die wir zu Hause noch gemacht haben... Das war die größte Überraschung am nächsten Tag!

Richtig Highlight war das Konzert von Tyler Ward!!! Wir hatten super Laune und haben uns seeehr zu seiner Musik gefeiert und ich war einfach nur glücklich, ihn endlich mal live zu sehen. Man muss sich allerdings mal vorstellen, dass wir für ein "lächerliches" Plakat 10€ bezahlt haben!!! Im Endeffekt ist es eine Erinnerung für das ganze Leben, aber trotzdem ein Bisschen überflüssig. Die Umrechnung von Dollar zu Euro haben sie noch nicht so ganz drauf! Dafür hab' ich am Ende des Abends ein super Poser-Bild von Tyler bekommen. Daumen hoch; der Abend hat sich gelohnt!

Dann waren wir unter anderem noch oben auf dem Notre Dame, im Centre Pompidou und im Louvre (die Mona Lisa muss man ja auch mal gesehen haben...) und haben uns ein Bisschen kultiviert. Dann wurde natürlich auch noch die Zeit mit meinen liebsten Arbeitskolleginnen verbracht und wir waren vor dem Hotel de Ville Schlittschuhlaufen.

Als der Abschied immer näher rückte, haben wir eine kleine Abschiedsfeier mit mehreren Praktikanten geplant und waren alle zusammen schön feiern, was super viel Spaß gemacht hat. Schade, dass wir das in der Konstellation vorher selten hinbekommen haben. Aber wir sind nicht aus der Welt, Mädels. Das holen wir nochmal nach. Lächelnd

Im Kindergarten wurde ein kleiner Abschied mit den Kiddies vorbereitet, wo ich doch sehr traurig wurde und gemerkt habe, dass mir die Kleinen wohl sehr fehlen werden. Sentimental wurde ich ja sehr, als sie gesungen haben "Salute, alles Gute.. und auf Wiedersehen".. schnief! Aber ich werde sie ja wiedersehen! Zum Abschied gab es ein soooo tolles Bild vom Eiffelturm selbst gemalt und es waren Fotos von allen Kindern drumherum geklebt. Ein super Andenken!

Einen super Abschied hatte ich auch bei Leonie und Ann-Marie. Erst haben wir uns lecker verwöhnen lassen mit Salat, Croque Monsieur und (mjam mjam) selbstgemachtem Kuchen von den Beiden und dann hab ich sogar noch Geschenke von den zwei Mäusen bekommen, soooo süß! Ein selbstbemaltes T-shirt, welches super super schick geworden ist (apropro, ich habs immer noch nicht gewaschen, hihi) und ein super tolles selbstgemachtes Fotoalbum mit Fotos aus dem Kindergarten von den vergangenen Monaten. Super super großes Dankeschön nochmal!♥

 

So weit, so gut! Die letzten Tage in Paris berichte ich beim nächsten Mal.

Bisous, bisous, bisousKüssend

 

l'ascenseur...

Montag, 13.02.2012

Uebrigens hatten Jenny und ich ja letztens ein sehr bizarres Erlebnis. Nun mal ausfuehrlicher:  Gut gelaunt wollten wir uns auf den Weg ins Nachtleben stuerzen und schwingten uns erstmal in den Fahrstuhl, um runter zu fahren. Allerdings war es wohl zu schwungvoll, denn in der 2éme étage blieben wir auf einmal stecken und nichts ging mehr.

Tja, irgendwie fanden wir es lustig, auf der anderen Seite wussten wir auch nicht, wie lange wir darin letztendlich verweilen mussten und somit hatten wir doch ein Bisschen Panik. Der Fahrstuhl ist naemlich nicht besonders groß und alles ist aus Glas! Lachend Was ein Spass. Nachdem wir die Alarmglocke gedrueckt hatten, die eigentlich die Nachbarn wecken sollte, es aber nicht getan hat, haben wir den Notdienst angerufen.. Leider war die Verstaendigung nicht ganz so gut und wir haben uns manche Dinge zusammengereimt, die wir nicht verstanden haben und wurden noch unruhiger! Nachdem wir den Typi dann des oefteren angerufen hatten und er mitbekam, dass wir deutsch sind, hoerten wir nur aus der Sprechanlage: "Sprechen Sie vielleicht deutsch?" und wir waren gluecklich, gluecklich, gluecklich und wurden nach einer knappen Stunde gerettet. Die Tuer ging auf, "Ca va?" und tschuess! 

Die Geschichte haben wir natuerlich erstmal allen Leuten erzaehlt, nur leider haben wir das franzoesische Wort Fahrstuhl mit Rolltreppe verwechselt und haben jedem erzaehlt, dass wir auf der Rolltreppe stecken geblieben sind, hahaha! C'est la vie...

 

Unter anderem waren wir am Donnerstag in verschiedenen Karaoke-Bars und haben dort erstmal unsere Stimmen praesentiert.. Na ja, also waehrend Jenny einfach mal geschlafen hat, habe ich lautstark ins Mikro geschrien. Ich hoffe, es gibt eine Videos davon. Fotos habe ich leider zu viele an diesem Abend gemacht... aber bloederweise auch nicht mit meiner Kamera Lachend

 

Gestern habe ich mit Svenjalein telefoniert und es war einfach suuuuper schoen! Wir haben uns mal wieder ausgetauscht und ich freue mich riesig, wenn wir uns wiedersehen... Ich vermisse die kleine Maus! ♥

Und ich freue mich sooo so doll, in schon 34 Tagen wieder bei meinen Liebsten zu sein.. Nach ueber einem Jahr wirds mal wieder Zeit fuer das alte Leben... Dann gehts so richtig los! Natuerlich bleibt Paris in diesem Jahr nicht aus.. Mehrere Besuche sind schon geplant, obwohl ich hier immernoch in meinem Zimmerlein in Paris hocke... Lächelnd

Ich freue mich auf alles Neue... bis bald erstmal!!! ♥

Bonne année!

Sonntag, 29.01.2012

Bonsoir meine Schnuckis,

fangen wir mal bei der Weihnachtszeit an. Die letzten Tage bevor es Richtung Hannover ging, habe ich sehr viel unternommen und die freie Zeit genutzt, um noch die restlichen Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Die letzte Arbeitswoche konnte ich glücklicherweise mit meiner Jenny zusammen arbeiten, was super viel Spaß gemacht hat. Am 23. hieß es dann nach der Arbeit noch ein Bisschen was schnabolieren und rein in den Zug. Bis zum ersten Umsteigen verlief auch alles super, bis ich ausgestiegen bin und meinen Koffer nehmen wollte. Denn: Der Koffer war nicht da. Er ließ sich auch nicht auffinden und die supernetten Bahnfahrer konnten mir auch nicht weiterhelfen und dann war der Zug auf schon weg. Ich machte mich auf dem Weg zu meinem Anschlusszug (ohne Koffer, schnief) und ließ meinen Emotionen freien Lauf... Lange Rede, kurzer Sinn. Der Koffer wurde Gott sei Dank aufgefunden und kam an meinem letzten Tag pünktlich in Hannover an. Aber da die ersten Tage die Hoffnung aufgegeben wurde, der Koffer würde noch auftauchen, wurden dementsprechend die Tage verbracht. Weihnachten fiel so gut wie ins Wasser und die Laune hing im Keller. Silvester wurde dann aber umso mehr gefeiert bei meinem Cousinchen und einer Menge Freunden. In diesem Sinne nochmal nachträglich Frohes NeuesZwinkernd Neujahr hieß es auch schon wieder "Auf nach Paris".

In Paris angekommen, fing auch schon wieder der Alltag an und die Arbeit machte sich nicht von allein. Am Wochenende kam allerdings Alexia zu Besuch und das wurde unteranderem mit Shoppen und Feiern verbracht. Fotos und Videos zeigten uns am nächsten Tag, wieviel Spaß wir wohl hatten, haha! Lachend

Das letzte Wochenende war eines der schönsten überhaupt. Jenny et moi waren am Freitag Abend ein Bisschen unterwegs, nachdem wir eine Stunde im Fahrstuhl geweilt haben und haben dort Deutsche kennengelernt, die sogar aus Hamburg kamen. Nach dem Ausschlafen sind wir dann durch Paris gezogen. Wir haben uns unteranderem den französischen Film Ma première fois im Kino angeschaut, der leider echt Schei... war, aber wir hatten trotzdem ne Menge Spaß.. Klar, warum sollte man auch nicht lachen, wenn jemand im Film stirbt. Die Franzosen können einfach keine Filme machen und lachen an den falschen Stellen. Nach einem nächtlichen Spaziergang in Richtung Eiffelturm sind wir mit dem Riesenrad am Place de la Concorde gefahren und haben den nächtlichen Ausblick auf die schöne Stadt genossen. Danach haben wir durch Zufall eine Party gegenüber des Eiffelturms entdeckt, was von mega Alternativen Leuten mit Feuershow und krass komischer Musik veranstaltet wurde. Es war aber echt sehr cool, aber die Kälte zog uns irgendwann nach Hause..

Dieses Wochenende waren wir auf einer Ärzteparty im Hopital St Louis. Das wird wohl zwei, drei mal im Jahr veranstaltet und ist für alle zugänglich. Es war aber einfach sooo brechend voll (nicht nur die Party), dass wir nicht lange da waren und uns entschieden haben, nach Hause zu fahren. War aber trotzdem schön, Nathi, Aymeric und Jenny Lachend Das Wochenende wurde mit einem Besuch im Schwimmbad beendet und zum Schluss haben wir noch lecker bei mir gekocht. Also ich hab gekocht und Jenny hat sich bekochen lassen, haha. Aber sie hat abgewaschen<3

Jetzt bin ich müde und morgen startet leider schon wieder die Arbeitswoche... In diesem Sinne eine gute Nacht und bis bald. Nicht mehr lange und ich bin schon wieder in Deutschland.

Übrigens gehts am 2. März zum Tyler Ward Konzeeeeeeeeeeeeert! Vorfreude, Vorfreude, Vorfreude! Lächelnd

Kussis meine Schnecken

Novembre

Samstag, 03.12.2011

Hallo... Freunde! :)

Irgendwie hatte ich gesagt, dass ich dem Blog wieder mehr Zeit widmen werde.. ups! Dafür kommt jetzt alles nachträglich (soweit ich mich dran erinnern kann) Ich weiß gar nicht mehr, was schon erwähnt ist und was noch nicht. Jedenfalls war (irgendwann in den letzten Wochen) an unserem Lieblingsplatz Sacre-Coeur Weinfest & Feuerwerk, was wir ausführlich nach einer durchfeierten Nacht genossen haben. Vorher sind wir durch Paris geschlendert und haben uns ohne Stadtplan auf dem Weg nach Montmartre gemacht und siehe da: Wir haben es gefunden!

Das lustigste ist immer, wenn Jenny ohne wirklichen Grund aus dem Corco rausgeschmissen wird. Einmal saß sie nur rum und das passte dem Türsteher wohl nicht Lachend na ja, und das andere mal hatte sie ihr eigenes Bier mitgebracht- kam wohl nicht sooo gut an! Ich Schlaumeier habs in ein Glas geschüttet, was mit allerdings Jenny besorgt hat. Also keine Ahnung, was da los war! Püh, dann sind wir halt in den nächsten Club gezogen- kein Problem für uns! 

Dann kam meine Mama nochmal zu Besuch! Es war echt sehr schön, na ja.. und ein bisschen eng, aber nach einer "kleinen" Auseinandersetzung (Zitat Mama nach der ersten Nacht: "Kommst du wenigstens mit zum Bahnhof und hilfst mir ein Ticket nach Hannover zu kaufen?" ) haben auch wir wieder zueinander gefunden und die Tage hier sehr genossen. Das Wetter hat teilweise leider nicht mitgespielt und wir konnten nicht jede freie Minute mit Musik und Bierchen auf unseren Treppen genießen, aber wir haben das beste draus gemacht und hatten auch so sehr lustige Abende. Doof war wieder die Abreise. Also wurde erstmal mein Ticket nach Hannover über Weihnachten gebucht, damit wir die Tage zählen können Lächelnd

Tja, Jenny und ich haben die Zeit genutzt und Dive & Iya kennengelernt. Wenn euch das nichts sagt, einfach mal bei Youtube schauen Zwinkernd Die beiden sind halt mega bekannt und Iya hat unter anderem auch irgendwie den zweiten oder dritten Platz beim französischen Supertalent gemacht. Ist schon interessant zu wissen, wie solche (eigentlich völlig normalen Menschen- aber egal) wohnen! Lachend Tja, da gehört auch ein Frühstück mit einer Dose Cola und einem Pain au chocolat dazu, bevor man zur Arbeit geht! Darauf die Woche haben wir mit zwei Kumpels (Credo&Faouzi) von denen eine Kneipentour gestartet. Gentleman-like wurden wir natürlich mit dem Auto abgeholt! Wir haben soooo viele Bars gesehen; unglaublich! Letztendlich waren wir so fertig von dem Abend/der Nacht und dafür haben wir einfach mal keinen Cent ausgegeben. So muss das sein! Lächelnd

Dann musste ich mich leider mit einer Bronchitis und Mandelentzündung rumschlagen, aber auch die doofe Zeit ging vorbei und plötzlich saß Svenja schon auf meinem Bett. Am ersten Tag haben wir erstmal einen Großeinkauf gemacht, wovon wir nichtmal die Hälfte gegessen haben und sind zum Karaoke gedüst. Leider war Karaoke schon vorbei, als wir dann endlich mal ankamen und es waren neben uns vielleicht noch zehn andere Leute anwesend. Aber egal- kein Grund nicht feiern zu können. Wir haben uns einen schicken Abend gemacht. Und neeeeein- am nächsten Tag auf der Arbeit war ich nicht fertig oder so, niemals! Svenja hat währenddessen einen Adventskalendar für mich gebastelt (an dieser Stelle ein riesen Dankeschön für die heutige 3- eine Fusselrolle). Abends wollten wir dann auf ne Hausparty von Yass, aber das Metro-Bus-System ist hier so abgefuckt, dass wir dann lieber mit den Leuten gechillt haben, die quasi die Auskunft für die Nachtbusse gemacht haben. Gegen 4 oder 5 Uhr wurde es dann ein Bisschen kalt und wir haben uns mit dem Nachtbus (versteht sich) auf den Weg nach Hause gemacht!

Nach keinem Ausschlafen haben wir dann mal ein paar Touristen-Sachen in Angriff genommen. Eiffelturm, Trocadero, Freiheitsstatur, Champs-Elysees...da ist gerade Weihnachtsmarkt, total schön beleuchtet und es gibt traditionell deutschen Glühwein. Am Sonntag waren wir auf dem Markt beim Porte de Clignancourt, beim Sacre Coeur<3, beim Louvre und anschließend noch im Kino. Da wir keinen besseren Film gefunden haben, musste es dann Twilight sein, was aber auch keine schlechte Entscheidung war Lächelnd

Am Montag sind wir nach meiner Arbeit auf den Arc de Triomphe gegangen, waren beim Notre Dame und haben den Eiffelturm erklommen. Ich war nicht aufgeregt und musste mich nicht die ganze Zeit irgendwo festhalten, neeeein! War schon irgendwie verdammt hoch, aber was tut man nicht alles Lächelnd Am nächsten Tag sollten auch noch ein paar Kleinigkeiten in' Angriff genommen werden, aber irgendwie verging die Zeit so schnell, dass wir uns irgendwann schon auf den Weg zum Bahnhof machen mussten. Als ich dann alleine die Wohnung betreten habe, alleine Einschlafen musste, mich nach der Arbeit keiner Empfangen hat, war das schon ein richtig merkwürdiges Gefühl.... Aber wir hatten eine super Zeit und Weihnachten sehen wir uns schon wieder!!! <3

Jetzt hocke ich gerade im Bettchen, Svenja weg und Jenny ist gerade in Deutschland.. Die Zeit vergeht so schnell- in drei Wochen ist schon Weihnachten.. ich bin mittlerweile schon 9 1/2 Monate in Paris und nur noch 3 1/2 liegen vor mir... Ich glaube, der Abschied von allem wird ziemlich hart. Ich freue mich zwar riesig auf Deutschland und auf alles, was mich in Hannover erwartet, aber irgendwie spielt sich mein Leben gerade hier ab.

Die kleine Paulinette hat schon drei Zähnchen bekommen und kann schon alleine Stehen... Die Zeit vergeht so schnell und Kinder entwickeln sich so super schnell. Es war auch total süß, als ich mit Hannah und Kjelli geskypt habe Lächelnd

So, mein Essen verbrennt gleich. Wir sehen uns in ein paar Wochen in Deutschland. Ich freu' mich seeeehr! Viele Küsse an Euch, ich vermisse Euch!!! Herzis, Leni♥

ACH JA: Ich bekomme das tollste Weihnachtsgeschenk auf der ganzen Welt: ein eigenes Auto<3

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